Die Vere­ins­geschichte des MSC– Imst geht weit zurück. Gegrün­det wurde der Verein 1973. Damals wurde noch richtiger Motor­sport in Imst betrieben, bis ca. 19851986 Autocross und Motocross. Bis dann in ganz Tirol ein Motor­sportver­bot von der Lan­desregierung ange­ord­net wurde.

Dieter Schmidt ist dann auf die Model­lau­tos, damals Buggy, gestoßen und hat den ganzen MSC mit dem Model­lau­tovirus angesteckt. Aigner Han­sjörg und Dieter bauten mit dem Verein eine per­ma­nente Strecke für Buggy 1:10 Elek­tro beim Glen­thof in Imst auf, wo dann inter­na­tionale Ren­nen sowie Staatsmeis­ter­schaften in 2wd und 4wd aus­ge­tra­gen wurden.

Unsere Mit­glieder waren ziem­lich gut in ihrem neuen Sport. Han­sjörg wurde vier Jahre hin­tere­inan­der 8. in der Staatsmeis­ter­schaft, bei der damals immer ca. 120 Teil­nehmer in der Klasse „Experts“ an den Start gingen.

Er ist für die Staatsmeis­ter­schaft in ganz Öster­re­ich zu jedem Ren­nen gefahren und erzielte immer gute Resul­tate! Han­sjörg nahm 1990 beim „REEDY Inter­na­tional“ in Pörtschach teil und kon­nte in der Klasse Rally — Cross den Sieg einfahren!

Es waren Spitzen­fahrer wie z.B. der jahre­lange Welt­meis­ter Masami Hirosaka, und viele weit­ere Top Fahrer aus ganz Europa dabei. Auch aus Amerika nah­men Fahrer an diesen Ren­nen teil.

Weil der MSC– Imst immer an großen Ren­nen teil­nahm, wur­den der Verein sehr bekannt in diesem Sport, und wir lern­ten viele Leute ken­nen, mit denen der MSC heute zum Teil immer noch Kon­takt hat.

Auch die Jugend war damals sehr stark vertreten. Ralph Win­kler kon­nte in den Jahren ’91, ’92 und ’93 die Jugendw­er­tung gewin­nen. Die Jun­gen fuhren schnellere Run­den­zeiten als die Standard-​Klasse.

Fran­can Gre­gor war bei Ren­nen, die andere Vere­ine auf ihren Strecken ver­anstal­teten, immer sehr stark, und kon­nte in der Standard-​Klasse so manchen Sieg einfahren.

Die Bug­gy­bahn gab es etwa bis 1995. In dieser Zeit war ger­ade der Wen­depunkt vom Offroad zum Onroad.

Der Verein ver­lor einige Mit­glieder. So schrumpfte der Verein auf 56 Mit­glieder. Wir nah­men dann nur mehr bei 1 bis 2 Ren­nen im Jahr teil, bis wir im Jahr 2000 dann wieder eine per­ma­nente Strecke in Imst beim Sportzen­trum zur Ver­fü­gung gestellt bekom­men haben. Das ist ein tolle Sache von der Gemeinde Imst gewe­sen. Vie­len Dank nochmals an dieser Stelle!!


Wir ver­anstal­ten seit dem Jahr 2000 jedes Jahr zwei Tiroler– Meis­ter­schaft­släufe und jew­eils ein Nachtren­nen. Die Strecke wird ständig verbessert und umge­baut und geschaut, dass alles so gut als möglich für unsere Ver­anstal­tun­gen ist.

Lei­der haben wir am 23 Novem­ber 2005 einen trau­ri­gen Tag erleben müssen. Aigner Han­sjörg ist bei einem tragis­chen Arbeit­sun­fall ums Leben gekom­men. Aber unser Verein hat sich entschlossen weit­erzu­machen. Das wäre auch in Hansjörg’s Inter­esse gewesen.

Der MSC– Imst hofft, dass wir unseren Verein noch solange als möglich weit­er­führen können.


Der Verein in den 80igern:

Auswärt­sren­nen:

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